Schmuck, Kette und Co.

Der menschliche Geschmack ist bekanntlich sehr verschieden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Vielfalt in Sachen Schmuck, Kette und Co. entsprechend groß ist. Das betrifft nicht nur die Modellvielfalt, auch bei den verwendeten Materialien gibt es kaum Einschränkungen. Was gefällt, darf getragen werden. Neben Gold, Silber und verschiedenen anderen Edelmetallen, kommen Werkstoffe wie Kunststoff, Edelstahl, Holz oder Leder ebenfalls zur Anwendung, um daraus die unterschiedlichsten Schmuckstücke zu kreieren.
Als der frühe Mensch begann, für seinen Schutz vor widrigen Wetterverhältnissen die erste Kleidungstücke zu schneidern, war dies zugleich die Geburtsstunde des Schmucks. Für eine lange Zeit wurden diese Schmuckstücke in erster Linie für rituelle Zwecke verwendet, der modische Aspekt hatte noch kein Gewicht. Eine erfolgreiche Jagd und das Wohlwollen der Götter standen im Vordergrund. Erst im Laufe der weiteren Entwicklung des Menschen entdeckte dieser, dass er sich auch mit diesen schönen Elementen, zu dieser Zeit bestanden sie in erster Linie noch aus natürlichen Werkstoffen, auch einfach schmücken konnte.
Die Sumerer und die alten Ägypter waren schon vor mehreren Jahrtausenden in der Lage, aus Edelmetallen, Perlen und Edelsteinen kostbarstes Geschmeide in äußerst aufwändigem Design herzustellen. Noch heute kann man diese wundervollen Schmuckstücke in zahlreichen Ausstellungen in verschiedenen Museen überall auf der Welt bewundern. Im Laufe der verschiedenen Epochen haben sich auch die Schmuckgestaltung und die Herstellung verändert. So brachte die Möglichkeit, Metall zu bearbeiten, Edelsteine zu schleifen und mit dem Metall zu verbinden, viele neue und äußerst wertvolle Schmuckstücke mit sich. Und nicht immer war das Tragen von Schmuck, Kette oder Ringen nur der Damenwelt vorbehalten. Geschmeide aus edlen Stoffen wie Gold, Silber und Edelsteinen hatte durchaus auch einen sozialen Aspekt. Wer es sich leisten konnte, trug möglichst wertvollen Schmuck. Auf diese Weise wurde zugleich der finanzielle Status demonstriert.
Auch heute haben Schmuck, Kette und die verschiedenen anderen schönen Stücke diese Bedeutung noch nicht völlig verloren. Allerdings steht heute der modische Aspekt im Vordergrund. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Schmuckdesigner sich immer neue Kreationen einfallen lassen, die in allen Preisklassen angesiedelt sind, um so den Wünschen der Kunden gerecht werden zu können.
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